Haus der Kommunikation Blog

Modemarketing – noch nie war es so langweilig wie heute

Man nehme einen Mann und eine Frau oder nur einen Mann oder eine Frau, die zufällig das anhaben, was verkauft werden muss. Manchmal haben sie mehr an und manchmal weniger. Mal wurde draußen fotografiert, mal drinnen, mal abends, mal mittags, mal in der Stadt, mal auf dem Land, mal farbig, mal schwarzweiß, mal prominent, mal bloß Model. Es dürfen natürlich auch mal Kinder vorkommen, die haben dann auch an, was verkauft werden muss. Ganz selten steht mal ein Hund oder ein Pferd im Bild, die haben dann meistens nichts an. Aber das sind Ausnahmen. Das Ganze nennt sich dann Modekampagne. Und wer eine gesehen hat, der kennt sie alle. Diesen Beitrag weiterlesen

Das entscheidende Kapital einer Agentur sind ihre Mitarbeiter

Jüngst hat die Fachzeitschrift HORIZONT eine Studie zur Attraktivität von Agenturen als Arbeitgeber veröffentlicht: Bundesweit wurden über 800 Agenturmitarbeiter zu unterschiedlichen Kriterien wie etwa Karrieremöglichkeiten, Gehaltsniveau, Work-Life-Balance, Standortattraktivität oder Arbeitsplatzsicherung befragt. Auf Platz 1 stehen wir, die Serviceplan Gruppe, gefolgt von Jung von Matt und Kolle Rebbe.

Dieses Ergebnis macht mich wirklich stolz. Denn am Ende das Tages ist das einzig entscheidende Kapital einer Agentur ihre Mitarbeiter. Tische, Stühle und Computer lassen sich kaufen – die Qualität und die Leidenschaft der Menschen, die eine Agentur tragen, nicht. Diesen Beitrag weiterlesen

Corporate Publishing im digitalen Zeitalter

Die Medienwelt ist im Umbruch. Hat es irgendwer noch nicht gemerkt? Neue Endgeräte, globale Plattformen, Multichannel-Kommunikationsstrategien definieren das Geschäft mit den Informationen neu. Inzwischen muss sich auch jene Nische im Kommunikationsgeschäft mit den modernen Zeiten befassen, die als letzter Pfeiler aufrichtigen Offline-Denkens galt: das Corporate Publishing. Lange Zeit als Rückzugsraum web-ermüdeter Journalisten verkannt, die endlich mal schreiben dürfen, was andere wollen.

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iAd – und was davon zu erwarten ist

Es ist mal wieder soweit: Apple erfindet die Welt neu – in diesem Fall das Mobile Advertising – und startet iAd. Dass Apple die Welt neu erfinden kann, hat das Unternehmen mit dem iPod, iTunes, dem iPhone und zuletzt mit dem iPad wohl zu Genüge bewiesen.
Vor gut drei Jahren bei der Einführung der ersten iPhones noch belächelt, setzt die erst kürzlich gelaunchte vierte iPhone Generation Maßstäbe in Sachen Design, Apps und vor allem Usability. Durch die bereits früher gestartete Content Plattform iTunes, die zum AppStore erweitert wurde, baute Apple eine direkte Endkundenbeziehung auf und sperrte die Mobilfunkbetriebe beim sehr erträglichem Contentgeschäft aus. Apple katapultierte sich so in kürzester Zeit in den Olymp der mobilen Verwertungskette, degradierte T-Mobile & Co zu »Bitpipes« und ließ so deren schlimmste Befürchtungen wahr werden. Hut ab – an solchen Konzepten sind Sony Ericsson & Co seit Jahren gescheitert.
Meine Meinung und Einschätzung zum jüngsten Apple Spross, dem iPad, kann man hier nachlesen, ich sage nur so viel: Genial! Die Jungs in Cupertino machen vieles richtig, soviel steht mal fest.

Aber jetzt zu iAd und damit weg von der Hardware und hin zu einem virtuellen Gut, in diesem Fall die Vermarktung von Werbeplätzen. Dieser Bereich ist für Apple nicht so neu wie man denkt: Bereits 2003 wurde iTunes eingeführt, revolutionierte und rettete die Musikbranche; heute sind sie Gatekeeper und diktieren Preise.
Die kreativen Möglichkeiten, die iAd bietet, lassen bei uns als Mobile Agentur die Herzen höher schlagen: Video, Games, Audio, Voting, etc. Das alles, ohne dass man die App verlässt.
Auch aus Mediaplanungssicht verheißt iAd Gutes, es gibt einen Ansprechpartner für die weltweite Kampagnenplanung und ein sehr feines Targeting. Das von Steve Jobs zum neuen Star am Programmhimmel erkorene HTML5 lässt wirklich viele Möglichkeiten offen – und ein solches in HTML5 produziertes Werbemittel läuft mit leichten Anpassungen z.B. auch auf Android-Handys, was durchaus praktisch ist. Diesen Beitrag weiterlesen

Wir begrüßen Talent 130

Im Frühjahr 2006 hatten wir uns vorgenommen, in Hamburg ein zweites »Haus der Kommunikation« aufzubauen. Unser Vorbild war und ist der Standort München. Mittlerweile sind wir nicht nur mit allen Kernmarken gut vertreten, sondern haben eine Cafeteria und über 100 tolle Kollegen in drei Häusern verteilt. Zahlreiche Kundengewinne wie Continental, Nivea und der Ausbau unseres BMW-Geschäftes führten auch im letzten Halbjahr dazu, dass wir weitere neue Mitarbeiter eingestellt haben.
Somit begrüßen wir heute am ersten Juli neun weitere Kollegen und haben damit über 130 Leute im Haus der Kommunikation Hamburg. Übrigens sind wir damit die sechsgrößte Agentur im Hambuger Haifischbecken. Wer hätte das im Frühjahr 2006 gedacht…
Wir freuen uns auf ein erfolgreiches neues Geschäftsjahr mit den Kollegen an allen Standorten!

Facelift für die Online-Reichweitenmessung

Manchmal passiert es, dass man in den Spiegel schaut und merkt, dass die Zeit nicht spurlos an einem vorübergegangen ist. Und dann heißt es akzeptieren, dass sich die Welt weitergedreht hat – und die entsprechenden Gegenmaßnahmen treffen.

Um so besser, wenn man noch ziemlich jung ist, so wie die internet facts der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (AGOF).

Mit der aktuellen Welle der internet facts, die soeben veröffentlicht wurde, hat die AGOF eine Reihe von methodischen Anpassungen und Definitionsänderungen in ihrer Studie vorgenommen, die dafür sorgen, dass die Ergebnisse der Online-Reichweitenmessung noch genauer und aktueller sind, als bisher.

Die AGOF und die ag.ma tragen damit zum einen den gewachsenen Ansprüchen von Kunden und Agenturen an eine Online-Währung, zum anderen aber auch den veränderten Nutzungsrealitäten im Internet, Rechnung.
Leider führt diese Anpassung der Erhebungsmethode dazu, dass die ermittelten Reichweiten nicht mehr mit den Daten aus den früheren Wellen vergleichbar sind – die AGOF startet somit quasi eine neue Zeitrechnung. Diesen Beitrag weiterlesen

Menschen in München

Serviceplan-Chef Florian Haller empfängt münchen.tv im Haus der Kommunikation. Klicken Sie hier, um sich das ausführliche Interview anzusehen.

Ich und mein iPad

I like iPad

I like iPad

Ich und mein iPad, mein iPad und ich, ob das jemals was wird, dachte ich mir beim Auspacken des schicken Dinges.

Soviel vorweg: Ja es wurde was, wir sind sogar beste Freunde geworden.

Als ich Mitte April, gut sechs Wochen vor dem Verkaufsstart in Deutschland mein Modell in den Händen hielt, konnte ich die an Hysterie angrenzende allgemeine Vorfreude nicht ganz verstehen. Das iPad stellte für mich kein „Must Have“ dar, war ich doch in Sachen digitales Spielzeug bereits bestens ausgestattet: iPhone, Google Phone, diverse Laptops, PSP, etc. Rund um die Uhr online bin ich selbstverständlich auch und damit umfassend versorgt.

Mein erster Eindruck nach ein paar Minuten rumspielen bestätigten dann auch meine Annahme, ich hätte bereits alles was ich bräuchte. Das iPad wirkte auf mich einfach nur wie ein großes iPhone – ohne telefonieren zu können. Wer braucht so etwas? Diesen Beitrag weiterlesen

Campus Highlight mit Steffen Klusmann

Jörg Schultheis (Serviceplan), Steffen Klusmann und Andreas Bahr (Mediaplus, von links)

Steffen Klusmann, Chefredakteur aller Gruner+Jahr Wirtschaftstitel, stellte sich am Dienstagabend den Fragen und Antworten der Mitarbeiter im Haus der Kommunikation in Hamburg. Im Rahmen des Mitarbeiter­förder­programms “Campus” konnten wir mit Steffen Klusmann einen ebenso eloquenten wie hochkarätigen Gast­referenten für uns gewinnen: Viele Mitarbeiter kamen ins Casino, um die Chance zu nutzen, mehr über die Zukunft von Printtiteln zu erfahren. “Print ist noch lange nicht tot”, davon ist Steffen Klusmann überzeugt. Jedoch liege die Zukunft vermehrt im bezahlten Online-Content. Damit die Konsumenten eine Zahlungsbereitschaft für Nachrichten einschließlich deren Hintergründe und Analysen entwickeln, müsse dieser Online-Content in ein modernes Trägermedium integriert werden. Das iPad könnte dieser Funktion durchaus gerecht werden, “denn wer 700 Euro für ein iPad ausgibt, der möchte auch hochwertige Nachrichten darauf lesen, welche gerne kostenpflichtig sein können.” Diesen Beitrag weiterlesen

Eine Agentur dreht durch

Die weltweite Leadagentur für BMW Motorrad wollte im wahrsten Sinne des Wortes erfahren, was es mit der Marke und ihren Produkten auf sich hat. Deswegen absolvierte die gesamte Agentur ein ganztägiges Training auf über 40 BMW Enduromaschinen. Im BMW-eigenen Enduro Park im fränkischen Hechlingen: Tau liegt auf dem Schotter, der die Welt bedeutet. 38 Agenturmenschen starten den Motor ins Ungewisse. Die mit Führerschein lernen fliegen, Wheelies, bremsen ohne ABS (wo man eigentlich eines bräuchte). Und liegen in den ersten Stunden des kraftraubenden Sporttraining auf der bildschönen G 450 X auch schon einmal mit ihr im Staub. Die ohne Führerschein lernen fahren und wissen am Ende, was ihnen ein Leben lang gefehlt hat. Zwei Räder und ein Motor. Danke, Enduropark Hechlingen. Danke, Manfred Spitz. Danke, BMW Motorrad. Und hier ein paar Eindrücke: Diesen Beitrag weiterlesen